Die Geschichte der Spielbank Bad Homburg

Champagnerluft und Tradition ist bereits seit Anfang der 1980er Jahre der offizielle Slogan der Kurstadt Bad Homburg. Ursprünglich geht dieser auf den Gründer des hiesigen Kurbades zurück, der bereits 1887 den Begriff als passende Beschreibung für den Kurort lancierte.

Nachdem bereits im frühen 19. Jahrhundert die erste Heilquelle in Bad Homburg entdeckt wurde, bekräftigte sich der Wunsch, Bad Homburg in eine Kurstadt zu verwandeln. Ein wichtiger Teil der Planungen war das Eröffnen einer Spielbank, um auch den Erb- und Geldadel anzuziehen. Gründer und lange Zeit auch Betreiber des Casinos waren die Zwillinge François und Louis Blanc, die einen großen Teil ihres durch das Casino erwirtschafteten Vermögens in Bad Homburg reinvestierten und unter anderem die zur damaligen Zeit revolutionäre Straßenbeleuchtung und sogar eine Eisenbahnverbindung in das nahegelegene Frankfurt finanzierten, um weitere Gäste anzulocken.

Ein steiniger Weg

Im Zuge der verfassungsgebenden Ausformulierung eines bundesweit gültigen Gesetzesentwurfs wurde eine Schließung aller deutschen Spielbanken beschlossen. Nachdem die Forderung einer finanziellen Entschädigung für sowohl den Pächter, als auch der Staatskasse, die an den Einnahmen des Casinos aufgrund einer Umsatzbeteiligung durch eine Konzession beteiligt war, abgeschmettert wurde, sah sich Bad Homburg gezwungen, formell Protest einzulegen. Dieser wurde jedoch durch den Reichskommissar und seine 700 Mann starke Exekutionstruppe vor Ort entkräftet und man sah sich gezwungen, den Betrieb der Spielbank fürs erste zu pausieren.

Weil zur damaligen Zeit keine Alternativen zum klassischen Spieltischmodell existierten, wurde ein privater Spielerclub gegründet. Man spielte in den gleichen Lokalitäten „unter dem Radar“ weiter, bis im Jahr 1851 per ministeriellem Erlass der Spielbetrieb auch offiziell wiederaufgenommen werden konnte.

Doch mit den preußischen Annexionen von 1866 gab es erneute Restriktionen, die einen weiterführenden Betrieb der Spielbanken in den Reichsgrenzen einschränkte. Zwar wurde ein befristeter Weiterbetrieb gestattet, jedoch nur unter der Auflage von spielfreien Sonn- und Feiertagen.

Spielbank Bad Homburg – Mutter von Monte Carlo

Bis zum Ende des Jahres 1872 wurde in Bad Homburg fleißig weitergespielt, doch dann war endgültig Schluss. Monsieur Blanc zog zurück nach Monte Carlo und widmete sich dem bereits 1862 übernommenen Monte Carlo Casino, welches bis zu seinem Tod ein noch größerer Erfolg als die Spielbank in Bad Homburg werden sollte.

Die Neueröffnung

Erst im April 1949 wurde die Spielbank erneut eröffnet. In Andenken an den ehemaligen Gründer und Betreiber François Blanc nennt sich die Spielbank seit ihrer Wiedereröffnung Mutter von Monte Carlo. Nach fast 25 erfolgreichen Jahren unter Konzessionär Hermann Heidtmann, wurde die Spielbank auf die Bad Homburg Wicker & CO. KG als Konzessionär und Betreiber überschrieben. Diese regelten die Konzessionsabgaben gemäß des §7 ff. des hessischen Spielbankgesetzes die Abgaben in Höhe von 89% an das Bundesland Hessen und die Stadt Bad Homburg. Seit 2013 liegt die François-Blanc-Spielbank in den Händen der gleichnamigen François-Blanc-Spielbank GmbH Bad Homburg, einer Tochter der 100% städtischen Kur- und Kongress GmbH.

Diese verwaltet zusätzlich das im selben Gebäude, nur mit einer Glasscheibe vom klassischen Spiel getrennt gelegene Spielbank Restaurant Le Blanc, in dem sie garantiert den kulinarischen Hauptgewinn ziehen. Einflüsse aus den verschiedensten Küchen der Welt ziehen einen roten Faden durch das von Entertainment, Genuss, Regionalität und Saisonalität geprägte Restaurantkonzept. Wöchentlich wechselnde Menüs und eine breite Auswahl an Amuse-Gueules und klassischen Hauptgerichten bereiten Leib und Seele in aller Ruhe auf eine lange Nacht an den Automaten, den Spieltischen oder an den zwei hauseigenen Bars vor.

Doch auch Feiern im Casino Bad Homburg ist möglich! Regelmäßig verwandeln freitags wechselnde Partys die Lounge der Spielbank in den DanceClub. An Samstagen legen Top-DJs auf und sorgen für ausgelassene Stimmung im vollen Haus. Sonntags kommen bei der „Tea & Dance“ Veranstaltung Fans der 70er, 80er und 90er voll auf ihre Kosten. Bis in die frühen Abendstunden tummeln sich auf der Tanzfläche die reiferen Generationen und schwelgen in Erinnerungen an ihre Jugend.

Wenngleich die Champagnerluft im Laufe der Zeit an Qualität verloren haben soll, so bestätigt die langjährige Tradition der Spielbank den zeitlosen Slogan, der Jahr für Jahr nicht nur Touristen in den Kurort lockt.

Glücksspiel soll in erster Linie Spaß machen. Doch aus einem spannenden Spiel kann schnell bitterer Ernst werden. Die Spieler verlieren die Kontrolle über ihr Spielverhalten und am Ende kann oftmals der finanzielle, der soziale und sogar der psychische Ruin stehen. Vor dem fließenden Übergang von reiner Spielfreude zur Spielsucht sollte sich jeder bewusst sein, damit der Besuch im Kurort nicht in einer Tragödie endet.

3 Tipps für Wellness rund um Bad Homburg in 2018

Die hessische Kurstadt Bad Homburg ist auch in der kalten Jahreszeit für Touristen attraktiv. Hotels und Gastronomie haben sich auf die steigende Nachfrage nach Wellness-Urlaub eingestellt und bieten unterschiedliche Erlebnisprogramme an. Die Übernachtungs- und Gästezahlen sind deshalb stabil. Als Kurzreiseziel ist das in der Rhein-Main Region gelegene Bad Homburg auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Gäste bleiben durchschnittlich 2,5 Tage, bei einem Kur- und Wellnessaufenthalt auch länger. Mit einem vielseitigen Kulturangebot, das von Kino- und Theatervorstellungen bis zu Konzerten und Musikabenden reicht, trägt die Stadt Bad Homburg zu einem angenehmen Aufenthalt ihrer Gäste bei.

Beliebtes Reiseziel im Rhein-Main Gebiet

Der nahe gelegene Feldberg ist ein beliebtes Skigebiet. Viele Hotels und Pensionen kooperieren mit der ortsansässigen Therme (Taunus Therme). Einige Hotels verfügen über eigene Wellnessbereiche und bieten ihren Kunden Massagen und Wellness-Anwendungen an. Der Besuch der örtlichen Therme ist nicht nur bei Urlaubern beliebt. Aus dem gesamten Rhein-Main Gebiet reisen Badegäste an, um in der Taunustherme ein paar entspannte Stunden zu verbringen. An den Wochenenden kann es deshalb mitunter etwas eng werden. Die Therme in Bad Homburg gehört zu den fünf am besten ausgestatteten Thermen in Deutschland. Die Architektur ist im asiatischen Stil gehalten und den Lehren des Feng-Shui gewidmet. Das Thermalbad verfügt über eine Wasserfläche von insgesamt 1.400 Quadratmetern. In elf Saunen, einem Hammam und einer mit orientalischen Motiven gestalteten Themenwelt können die Besucher entspannen.

Kaiser Wilhelmsbad Bad Homburg

Kaiser Wilhelmsbad Bad Homburg

Vielseitiges Angebot an Wellness-Anwendungen

Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten für Wellness-Anwendungen sogar von der Krankenkasse übernommen. Viele Gesundheitskassen haben inzwischen erkannt, dass eine Krankheits-Präventation die beste Gesundheitsvorsorge ist und beteiligen sich an den Kosten gesundheitsfördernder Anwendungen, sobald diese als solche zertifiziert sind. Eine Nachfrage bei der Krankenkasse kann sich demnach lohnen. Zu den Gesundheitskursen im Urlaub, an den sich die Kassen häufig beteiligen, zählen beispielsweise Yoga oder Nordic Walking. Auch ein Wochenende oder ein paar freie Tage lohnen sich für einen Wellness-Urlaub. Viele Bad Homburger Wellness-Programme können auch kurzfristig gebucht werden. Mit einem Wellnessurlaub Gutschein von voucherwonderland lassen sich die Wellness-Tage genießen. Ob allein oder mit der besten Freundin, eine Hot-Stone-Massage oder eine Thai-Massage sorgt in jedem Fall für Entspannung.

Trend zum Wellness-Aufenthalt ungebrochen

Der Trend zum Wellness-Aufenthalt ist seit Jahren ungebrochen. Den Urlaub mit erholsamen Anwendungen verknüpfen, ist vielen Menschen in Zeiten hoher beruflicher und privater Anforderungen wichtig. Dabei zählt Bad Homburg zu den Reisezielen, die traditionell von einer erholungssuchenden Klientel bevorzugt werden. Das Heilbad im Hochtaunuskreis besitzt den Titel „Bad“ bereits seit 1912. International wurde die Kurstadt durch ihre Spielbank bekannt, die auch als „Mutter von Monte-Carlo“ gilt. Die Kur- und Wellnesshotellerie haben der Stadt einen soliden Wohlstand beschert. Bad Homburg ist auch für ihre exklusiven Wohnlagen und die Villengebiete bekannt. Der Begriff „Wellness“ wurde bereits in den 1950-er Jahren geprägt und stellte zunächst eine von vielen Menschen belächelte Modeerscheinung dar. Doch heute möchte kaum jemand auf die Vorteile erholsamer Therapien und Anwendungen verzichten. Dem Wellness-Urlaub wird von Gesundheits- und Touristik-Experten eine weitere positive Entwicklung vorhergesagt.

Nach dem Gewinn ist vor der Steuer: Ein Blick auf die Steuerpflicht von Gewinnen

Die richtige Zahl beim Roulette getroffen und in der Spielbank Bad Homburg gewonnen? Glückwunsch! Nach dem ersten Glücksmoment stellt sich schnell der Realismus ein und es tauchen praktische Frage auf, z. B. nach der Versteuerung eines Gewinns.

Grundsätzlich ist erstmal Entspannung angesagt, unter bestimmten Voraussetzungen sind Gewinne in Spielbanken und Casinos in Deutschland steuerfrei:

  • Nach § 4 Nr. 9b UstG sind alle in Deutschland und der EU erzielten Glücksspiel-Gewinne steuerfrei.
  • Dies umfasst u.a. Gewinne in Casinos, Spielbanken und Spielhallen mit einer so genannten EU Lizenz.
  • Die Höhe der Gewinne spielt dabei grundsätzlich erstmal keine Rolle
  • Sofern die Gewinne Zinsen abwerfen, müssen diese natürlich regulär versteuert werden
  • Aber Achtung: Wenn ein Spieler als Berufsspieler eingestuft wird, kann Einkommenssteuer erhoben werden. Nachvollziehbar, wenn das Spielen zur Haupteinnahmequelle wird.

Sind somit grundsätzlich alle Gewinne steuerfrei oder gibt es auch Ausnahmen?

Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen, sonst wären wir nicht in Deutschland. Es müssen grundsätzlich alle Veranstaltungen, die der so genannten Rennwettsteuer oder der Lotteriesteuer unterliegen, beim zuständigen Finanzamt angemeldet werden. Steuerschuldner ist bei Lotterien, Ausspielungen und bei Sportwetten der Veranstalter zunächst. Klingt eigentlich gut, da der Gewinner mit der Steuerabgabe erstmal nichts zu tun hat.

Wer sich z.B. für Sportwetten interessiert, kommt mittlerweile am Thema Wettsteuer praktisch nicht mehr vorbei. Leider wälzen inzwischen viele Anbieter die Wettsteuer auf die Spieler ab, zum Glück gibt es auch rühmliche Ausnahmen: So ist es zum Beispiel bei tipico möglich zu spielen, ohne die Steuer fürchten zu müssen. Dieser Anbieter macht diesen besonderen Umstand zum zentralen Bestandteil seiner öffentlichen Kampagnen und zieht damit positive Aufmerksamkeit auf sich. Denn der Gesetzgeber lässt offen, wer die Steuer zu entrichten hat.

So haben sich im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Modelle entwickelt, in denen mal die Spieler und mal die Buchmacher bezahlen. Verwirrung ist damit praktisch vorprogrammiert. Vor der Anmeldung bei einem Sportwetten-Anbieter ist es in jedem Fall wichtig zu prüfen, wie der Anbieter das Thema Wettsteuer handhabt. Letztendlich beeinflusst dies auch die Qualität der Quoten stark. Oder anders ausgedrückt: Erst dann lässt sich wirklich sagen, wie viel des schönen Gewinns am Ende beim Spieler bleibt.

Von Land zu Land unterschiedlich

Nachdem es zunächst das Ziel der Verantwortlichen war, eine EU-weite Regelung zu treffen, verflüchtigte sich dieses Vorhaben schnell wieder. Nach wie vor gibt es in den einzelnen Ländern ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Die Tatsache, dass bislang noch keine einheitliche Regelung gefunden werden konnte, lässt sich mit Sicherheit auch auf die noch junge Historie der Steuer in Deutschland zurückführen. Die aktuelle Gesetzgebung stammt aus 2012 und resultiert aus dem Umstand, dass sich immer mehr Sportwetten in das Internet verlagern.

Doch wie immer gibt es auch einen positiven Blick auf das Thema: Da die Einnahmen durch die Wettsteuer den Bundesländern zufließen, profitieren auch die Menschen wieder von den erzielten Gewinnen. Gerade Sportwetten im Internet sind dadurch für einen beträchtlichen Teil der Einnahmen verantwortlich, die Jahr für Jahr in die Steuerkassen in Deutschland fließen.

Programm Laternenfest Bad Homburg 2017

Das Laternenfest 2016 in Bad Homburg beginnt am Freitag, 01. September 2017 und endet am 04. September 2017 mit dem traditionellen Feuerwerk im Kurpark (Jubiläumspark).

Nachfolgend könnt ihr euch das aktuelle Programm für das Bad Homburger Laternenfest im Rahmen der Festschrift anschauen und als PDF-Datei runterladen:

Festschrift Laternenfest 2017
(ca. 6 MB; Quelle: Laternenfest.de)

Weitere Infos findet ihr auch auf der offiziellen Website zum Laternenfest im Bereich „Festinfo 2017“: http://laternenfest.de/

Auf Facebook findet ihr aktuelle Infos im Rahmen der Facebook-Veranstaltung zum Laternenfest 2017 von Bad Homburg Info.

Wir wünschen euch viel Spaß auf dem diesjährigen Laternenfest! 🙂

Die Immobiliensituation in Bad Homburg bleibt angespannt

Das Thema Immobiliensuche im schönen Bad Homburg begleitet uns auf BadHomburg.info nun doch schon einige Zeit. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen berichten wir auf unserer Facebook-Seite über neue Bauvorhaben und verfolgen die aktuellen Entwicklungen über Immoscout24 und die lokalen Immobilienmakler-Websites. Ergänzt wird das Gesamtbild durch persönliche Erfahrungen und durch immer wieder interessante Eindruck bei Spaziergängen in und um Bad Homburg.

Nachverdichtung im Trend

Ungebrochen ist der Trend zur Nachverdichtung in Bad Homburg, vereinfacht ausgedrückt dem Abriss von Bestandsimmobilien mit nachfolgendem Neubau mit mehr Wohnraum auf derselben Fläche. Während weiterhin Villen- und Einfamilienhaus-Grundstücke u.a. im Hardtwald und auf der Ellerhöhe in kleinere Flächen geteilt und mit Neubauten bestückt werden, gibt es aktuell auch größere Bauvorhaben mit dem Fokus auf Nachverdichtung. Die weitestgehend fertiggestellten größeren Bauvorhaben am Hessenring – mit den schicken Projektnamen Cube 38 und Hofgarten 78 – waren kurz nach Verkaufsbeginn auch schon wieder größtenteils vergriffen. Ähnlich sieht es mit den Reihenhäusern am Hindenburgring 46 aus: Weit vor Abschluss der Bautätigkeit sind längst alle Reihenhäuser verkauft. Das gleiche Bild auch einige hundert Meter weiter am Hindenburgring (auf dem ehemaligen Gelände eines Gebrauchtwagenhandels) gegenüber dem Schlosspark: Quasi alle Wohnungen sind im neuen Projekt „Wohnen am Schlosspark“ ebenfalls verkauft. Das Wohnprojekt fokussiert sich übrigens auf betreutes Wohnen und wird offiziell in der Engelsgasse 2 geführt.

Die geplante Wohnsiedlung auf dem Gelände der alten Hochtaunuskliniken am Hessenring kommt nach der kurzfristigen Umnutzung als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (die niemals in Betrieb ging) nicht so richtig in Fahrt. Ebenso schwierig gestaltet sich das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Vickers-Gelände zwischen Frölingstraße und Schaberweg. Einziger konkreter Lichtblick mit definiertem Baubeginn ist das städtische Baugebiet am Hühnerstein. Hier entstehen rund 300 Wohneinheiten in Form von Einfamilienhäusern, Doppelhäusern, Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern. Aktuell laufen bereits die Vergabeverfahren, wer noch zum Zuge kommen will sollte also schnell sein.

Immobilien in Bad Homburg weiterhin gefragt

Zusammengefasst ist die Immobiliensituation in Bad Homburg aktuell zweierlei: schwierig und positiv. Schwierig für all diejenigen, die nicht mit quasi unbegrenztem Budget ausgestattet sind und eher im mittleren Preissegment ein Haus oder eine größere Wohnung suchen. Positiv ist das Ganze für Bad Homburg, zeigt die stetige und teilweise steigende Nachfrage doch, wie attraktiv Bad Homburg weiterhin ist. Getreu dem Immobilien-Motto von Conrad Hilton „Lage, Lage, Lage“ liegen Bad Homburger-Immobilien im Durchschnitt immer noch sehr gut.

Schöne Baugrundstücke in Top-Lage sind in Bad Homburg im Übrigen immer mal wieder zu haben. Aktuell ist beispielsweise ein knapp 3.500 Quadratmeter großes Grundstück in Kurparknähe (Zufahrt über den Weinbergsweg) zu haben. Das ursprünglich von der Stadt im Bieterverfahren angebotene Areal ist aktuell über einen Makler zu haben. Leider nicht ganz günstig, der aufgerufene Preis liegt bei rund 3,82 Millionen Euro zzgl. Maklercourtage und Grunderwerbssteuer. Das entspricht ohne Kaufnebenkosten einem Quadratmeterpreis von ca. 1.100 Euro. Gemessen an dem offiziellen Bodenrichtwert in dieser Lage in Höhe von 1.400 Euro schon fast ein Schnäppchen. 😉

Programm Laternenfest Bad Homburg 2016

Das Laternenfest 2016 in Bad Homburg beginnt am Freitag, 02. September 2016 und endet am 05. September 2016 mit dem traditionellen Feuerwerk im Kurpark (Jubiläumspark).

Nachfolgend könnt ihr euch das aktuelle Programm für das Bad Homburger Laternenfest im Rahmen der Festschrift anschauen und als PDF-Datei runterladen:

Festschrift Laternenfest 2016
(ca. 8 MB; Quelle: Laternenfest.de)

Weitere Infos findet ihr auch auf der offiziellen Website zum Laternenfest im Bereich „Festinfo 2016“: http://laternenfest.de/

Wir wünschen euch viel Spaß auf dem diesjährigen Laternenfest! 🙂

Programm Laternenfest Bad Homburg 2015

Das diesjährige Laternenfest in Bad Homburg beginnt am Freitag, 28. August 2015 und endet am 31. August mit dem traditionellen Feuerwerk im Kurpark (Jubiläumspark).

Nachfolgend könnt ihr euch das aktuelle Programm für das Bad Homburger Laternenfest im Rahmen der Festschrift anschauen und als PDF-Datei runterladen:

Festschrift Laternenfest 2015
(ca. 3 MB; Quelle: Laternenfest.de)

Weitere Infos findet ihr auch auf der offiziellen Website zum Laternenfest im Bereich „Festinfo 2015“: http://laternenfest.de/

Viel Spaß auf dem diesjährigen Laternenfest! 😉

Michael Korwisi © www.und-ob.info

Oberbürgermeister-Wahl: Meine Stimme für Michael Korwisi

Liebe Bad Homburger,

bei der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters von Bad Homburg, die am kommenden Sonntag (28.06.2015) stattfindet, werde ich Michael Korwisi meine Stimme geben.

Was mich ganz persönlich zu dieser Entscheidung bewogen hat, möchte ich Ihnen gerne erläutern:

Seit nunmehr sieben Jahren wohnen meine Frau und ich in Bad Homburg. Vom ersten Tag an haben wir uns in diese tolle Stadt verliebt und hier eine neue Heimat gefunden.  Um der Stadt und den Bürgern etwas zurück zu geben, habe ich vor fünf Jahren mit „Bad Homburg Info“ (u.a. auf Facebook und als Blog) ein multimediales Projekt gestartet, um aus und über Bad Homburg zu berichten.

Gespannt habe ich daher den Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters verfolgt:

  • Für „Bad Homburg Info“ habe ich beispielsweise mit allen drei Kandidaten Interviews geführt und die finanzielle Situation Bad Homburgs recherchiert.
  • Für meine persönliche Wahlentscheidung habe ich die Wahlunterlagen studiert, die Facebook-Auftritte der Kandidaten verfolgt und teilweise sogar mit Weggefährten der Kandidaten gesprochen, um mir ein besseres Bild machen zu können.

Kurzum: Ich denke, dass ich mir – so weit das möglich war – ein umfassendes Bild über die Kandidaten und ihre Pläne für Bad Homburgs Zukunft gemacht habe.

Mein erster Eindruck von Alexander Hetjes: Jung, sympathisch und bürgernah. Ein Kandidat zum Anfassen, der hoffentlich seine eigenen Themen, u.a. als junger Familienvater, zu seinen Wahlkampfthemen machen wird. Was mich im weiteren Verlauf des Wahlkampfs persönlich gestört hat, war der Ton, den die CDU und Alexander Hetjes angeschlagen haben: Nach meinem Empfinden stellenweise eine Anti-Korwisi-Kampagne, die mehr als einmal unter der Gürtellinie gelandet ist. Beginnend bei dem gebetsmühlenartigen Vorwurf der Vetternwirtschaft, über die angeblich miserable finanzielle Situation Bad Homburgs bis hin zu dem Anti-Korwisi-Song auf Youtube. Auch wenn letzterer nicht aus der Feder des Wahlkampf-Teams stammen sollte, so hat Alexander Hetjes ihn doch zumindest allzu bereitwillig geteilt und sogar mit einer bezahlten Facebook-Kampagne beworben. Was mir hingegen gefehlt hat, waren klare Sachthemen und eine eindeutige Positionierung, was unter einem Oberbürgermeister Alexander Hetjes spürbar besser werden sollte.

Oberbürgermeister Michael Korwisi hat in meinen Augen bis zum ersten Wahlgang auf Sachthemen gesetzt und sich erfreulicherweise mit persönlichen Angriffen auf die anderen Kandidaten zurückgehalten. Leider konnte er damit in der Bad Homburger Bevölkerung nicht ausreichend punkten und hat im ersten Wahlgang deutlich weniger Stimmen als Mitbewerber Hetjes erhalten. In der Folge hat sich in den letzten zwei Wochen auch der Wahlkampf von Herrn Korwisi verändert und an Schärfe gewonnen. Es fallen deutliche Worte, zumeist pro Korwisi, aber durchaus auch gegen den Mitbewerber Hetjes.

Letztlich war dieser Wahlkampf an vielen Stellen nicht nachahmenswert und polemisch. Viele Bad Homburger empfinden in diesem Punkt ebenso wie ich.

Was bleibt ist die Frage, wer der passende Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters ist?

Bad Homburg hat sich in meinen Augen in den letzten Jahren unter Herrn Korwisi sehr positiv entwickelt und ist noch ein Stück lebenswerter geworden. Es gibt keine Themen bei denen ich sagen würde: Hier läuft etwas gänzlich schief. Auch die größten Kritiker müssen anerkennen, dass Herr Korwisi als Oberbürgermeister einen sehr soliden Job gemacht und sich nicht nur in der Stadt, sondern durchaus auch auf Kreisebene, bewährt hat.

Mit Alexander Hetjes teile ich das Alter und kann ebenso auf einige Jahre Erfahrung als Solo-Selbstständiger zurückblicken. Aus eigener Erfahrung habe ich also eine recht gute Vorstellung davon, wie groß der Schritt von einem Solo-Selbstständigen in die Rolle einer Führungskraft für größere Teams sein kann. Der direkte Sprung in eine Führungsrolle mit einer Verantwortung für 1.500 Mitarbeiter und einem 200 Millionen Euro Haushalt dürfte ohne größere Führungserfahrung – so wie es wohl auf Herrn Hetjes als Versicherungsmakler zutrifft – sehr wahrscheinlich einfach eine Nummer zu groß sein. Das Amt des Oberbürgermeisters ist für Bad Homburg zu wichtig, um guten Gewissens einen unerfahrenen Kandidaten im „Training on the Job“ erste Führungs- und Verwaltungserfahrung sammeln zu lassen.

In Summe fehlen mir bei Alexander Hetjes die klaren Sachargumente, was er verändern möchte und davon tatsächlich auch realisieren könnte. Den Wahlkampf hat er für meinen Geschmack an vielen Stellen zu sehr auf der persönlichen Ebene geführt. Auch wenn ihm in einigen Jahren vielleicht die Zukunft gehört, ist Herr Hetjes nicht zuletzt durch seine mangelnde Erfahrung aktuell keine echte Alternative zu OB Michael Korwisi. Mit dem amtierenden und hoffentlich auch zukünftigen Oberbürgermeister hat Bad Homburg aus meiner Sicht eine feste und kalkulierbare Größe für die nächsten sechs Jahre.

Ich habe mich daher entscheiden, Michael Korwisi in der Stichwahl meine Stimme zu geben.

Losgelöst von Ihrer persönlichen Wahlentscheidung würde ich mich sehr freuen, wenn wir alle gemeinsam mit einer regen Wahlbeteiligung unser Interesse an der Zukunft Bad Homburgs bekunden würden.

Herzlichen Grüße
Daniel Langwasser

P.S. Mir war es bisher immer ein Anliegen, auf „Bad Homburg Info“ neutral und unpolitisch über die Geschehnisse zu informieren. Dies habe ich bis dato so gehalten und möchte dies auch in Zukunft beibehalten. Dieser Beitrag stellt rein meine persönliche Meinung dar.

Foto: Wahlkampfunterlagen Korwisi (Postkarte im Vordergrund) / Hetjes (Broschüre im Hintergrund) zur Oberbürgermeisterwahl 2015.

Finanzielle Situation in Bad Homburg: Unter dem Strich bleibt ein Guthaben

Der Wahlkampf zur Oberbürgermeister-Wahl in Bad Homburg (Wahltag: 14.06.2015) läuft auf vollen Touren. Gegenstand des Wahlkampfes ist immer wieder auch die finanzielle Situation der Kurstadt.

Wahlkampfunterlagen: Fokus auf Schulden und Guthaben

Die Mehrheit der Bad Homburger-Haushalte hat zwischenzeitlich auch Post von zumindest zwei der Bewerber zum Thema Finanzen bekommen: Die CDU rund um Alexander Hetjes weist auf den hohen Schuldenstand von über 80 Millionen Euro hin und fordert die „Rückkehr zu soliden städtischen Finanzen“. Der amtierende OB Michael Korwisi verweist wiederum auf ein solides Plus von über 30 Millionen Euro und betont, dass es „keine Schuldensituation in Bad Homburg“ gebe, „sondern mit größter Sorgfalt erwirtschaftete schwarze Zahlen“.

Foto: Wahlkampfunterlagen Korwisi (Postkarte im Vordergrund) / Hetjes (Broschüre im Hintergrund) zur Oberbürgermeisterwahl 2015.

Foto: Wahlkampfunterlagen Korwisi (Postkarte im Vordergrund) / Hetjes (Broschüre im Hintergrund) zur Oberbürgermeisterwahl 2015.

Ja was denn nun?

… wird sich der interessierte Bürger spätestens zu diesem Zeitpunkt fragen.

  • Fakt ist, dass die Stadt Bad Homburg Verbindlichkeiten in Höhe von rund 80 Millionen Euro (Stand: Mai 2015) hat.
  • Fakt ist aber auch, dass die Stadt Bad Homburg gleichzeitig über ein Guthaben von mehr 105 Millionen Euro (Stand: Mai 2015) verfügt.

Warum macht denn eine Stadt Schulden, wenn sie doch ein Guthaben auf dem Konto hat?

Zu dieser Frage haben wir einen ehemaligen Bad Homburger Stadtrat um seine Einschätzung gebeten, der etwas Licht ins Dunkel bringen konnte:
Aufgrund der gegenwärtigen Niedrigzinsphase ist es für eine Stadt – ebenso wie für die meisten Privatpersonen – aktuell sehr günstig Kredite aufzunehmen. Teilweise müssen für Kredite nur Zinsen in einer Größenordnung unter 1% pro Jahr gezahlt werden.
Auch wenn es aktuell nur sehr niedrige Zinsen auf Guthaben gibt, sind gerade längerfristig und vor allem vor längerer Zeit angelegte Gelder oft noch deutlich besser verzinst, beispielsweise mit 3% bis 5% pro Jahr.
Diesen Effekt hat sich auch die Stadt Bad Homburg zu nutze gemacht, in dem sie gut verzinste Geldanlagen behalten und sich für notwendige Ausgaben vergleichsweise günstig Geld geliehen hat, wie auch Bürgermeister Karl Heinz Krug im Juni 2014 gegenüber der Frankfurter Rundschau bestätigt hat.

Hinzu komme, so der Bürgermeister, dass in manchen Fällen ein Kredit die klügere Lösung gewesen sei. So hätte man 3,6 Millionen Euro für Straßenbeleuchtung auch aus eigenem Guthaben zahlen können. Diese Mittel sind jedoch mit drei bis fünf Prozent verzinst. „Bevor wir die aufgeben, nehmen wir lieber einen Kredit, der mit einem Prozent Zinsen versehen ist“, so Krug. Oder, wie im Fall des Technischen Rathauses, sogar mit nur 0,1 Prozent.

Was also auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, ist aus finanzieller Sicht absolut nachvollziehbar, da die Stadt Bad Homburg durch die zinsgünstig angelegten Gelder positive Zinseinkünfte in Höhe eines siebenstellige Euro-Betrags pro Jahr erzielt.

Unter dem Strich bleibt ein Guthaben

Dass der Schuldenstand von Bad Homburg mehr 80 Millionen Euro beträgt ist also richtig. Nur sollte in diesem Zusammenhang nicht verschwiegen werden, dass diesen Schulden ein deutlich höheres Guthaben in Höhe von mehr als 105 Millionen Euro gegenübersteht. Unter dem Strich bleibt also ein positives Guthaben von mehr als 35 Millionen Euro. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl Bad Homburgs entspricht dies einem Guthaben von mehr 500,- Euro pro Einwohner.

Ohne die aktuelle Haushaltsplanung im Detail bewerten zu wollen, kann man zumindest festhalten, dass Bad Homburg zum aktuellen Zeitpunkt finanziell besser dasteht, als es mit einem oberflächlichen Blick auf die Verbindlichkeiten erscheinen mag.

Auf jeden Fall möchte ich aber die unter Herrn Korwisi eingeschlafene „Initiative Innenstadt“ wieder beleben

Interview mit Bürgermeister Karl Heinz Krug

Von Daniel Langwasser

Die Bad Homburger Bürger wählen am 14. Juni 2015 ihren neuen Oberbürgermeister. 

Bad Homburg Info hat alle Kandidaten gebeten, Stellung zu drei in der Vergangenheit immer wieder diskutierten Themen zu nehmen. Nach Oberbürgermeister Michael Korwisi und Herausforderer Alexander Hetjes stellt sich nun auch der regierende Bürgermeister Karl Heinz Krug unseren Fragen.

Bad Homburg Info: Auf der Louisenstraße sind in den letzten Monaten vermehrt Leerstände zu beobachten. Parallel werden die gefühlten Zeiträume bis zur Neuvermietung immer länger und von Optikern, Friseuren und Nagelstudios dominiert. Was möchten Sie als Oberbürgermeister in den nächsten zwei Jahren konkret unternehmen, um die Attraktivität der Louisenstraße zu bewahren bzw. auszubauen?

Karl Heinz Krug: In meiner Zeit als verantwortlicher Wirtschaftsdezernent habe ich die „Initiative Innenstadt“ ins Leben gerufen. Dort eingebunden waren die Einzelhändler (Aktionsgemeinschaft), Gastronomie (DEHOGA), Immobilienbesitzer (Haus & Grund), Einzelhandelsverband Hessen e.V., Industrie- und Handelskammer sowie die Stadt durch die Wirtschaftsförderung und meinen Vorsitz. Wir haben sehr intensiv Fragen der Entwicklung der Louisenstraße erörtert und insbesondere, auch was die Vermietung betrifft, eine Veranstaltung mit den Eigentümern auf der Louisenstraße durchgeführt. Ein Problem sind sicher die recht hohen (Fix-)Mieten am Standort, die dazu führen, dass eine nachhaltige Vermietung häufig nicht gelingt. Hier kann ich nur weitere Aufklärungsarbeit leisten unter anderem mit dem Einzelhandelsverband, dass zum Beispiel niedrige Fixmieten und dann umsatzabhängige Mieten der bessere Weg sind. Die letzte Entscheidung treffen die Eigentümer. Auf jeden Fall möchte ich aber die unter Herrn Korwisi eingeschlafene „Initiative Innenstadt“ wieder beleben. Weitere Themen sind zum Beispiel die (bauliche) Gestaltung der Louisenstraße, intelligente Parkkonzepte und insbesondere auch die Vernetzung in die Nebenstraßen.

Bad Homburg Info: Das ehemalige Sanatorium Dr. Goldschmidt in der Gemarkung Gonzenheim ist weiterhin dem Verfall preisgegeben. Trotz der in 2011 verabschiedeten Erhaltungssatzung hat sich augenscheinlich nichts bewegt, das Gelände ist nach wie vor alles andere als vorzeigbar. In wie weit werden Sie als Oberbürgermeister sich diesem Thema annehmen und wann ist mit sichtbaren Erfolgen zu rechnen?

Karl Heinz Krug: Die Villa Goldschmidt befindet sich im Eigentum des Hochtaunuskreises. Das Gelände wurde durch den Kreis erworben, um dort Erweiterungskapazitäten für die Schule zu schaffen. Dieses Ziel teile ich uneingeschränkt, denn Schule und Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Die auf diesem Gelände befindliche Villa Goldschmidt ist mittlerweile mit Auflagen durch die Bauaufsicht/Denkmalschutz der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe belegt, was den Erhalt des Objekts betrifft. Der Kreis als Eigentümer wird nicht in der Lage sein, dieses Objekt in Angriff zu nehmen, erst recht nicht, wenn er parallel noch Erweiterungsoptionen für die Schule schaffen will. Es ist die Frage, ob man gemeinsam mit dem Kreis eine Lösung finden kann, wonach ein privater Eigentümer die Villa erwirbt, ohne die Erweiterungsoptionen für die Schule zu gefährden.

Bad Homburg Info: Bad Homburg genießt aus kultureller Sicht nach wie vor einen sehr guten Ruf. Leider sind die Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene sehr eingeschränkt, u.a. fehlt es an einem Kino. Das „Move & Groove“-Center könnte hier eine Lücke schließen, kommt aber nicht so richtig aus den Startlöchern. Was sind hier Ihre Pläne als Oberbürgermeister und ab wann kann man auch in Bad Homburg die aktuellsten Kinofilme genießen?

Karl Heinz Krug: In der Tat sind die Ziele für die Jugend am Bahnhof aus den Augen geraten. Der Bahnhof wurde ursprünglich als „Jugendkulturbahnhof“ geplant, hat sich von diesem Ziel jedoch weit entfernt. Als Ersatz für die dort nicht eingelösten Versprechen sollte das sogenannte Move & Groove-Center auf dem Postareal (Bahnhof) geschaffen werden. Dieses sollte ein Kinocenter, einen Club (Disco), eine Trendsporthalle und Jugendcafé o.ä. enthalten. Damit hat man das Projekt so groß aufgeblasen, dass die Verwirklichung fraglich erscheint und bestenfalls nur mit erheblichen städtischen Subventionen zu betreiben ist. Bereits jetzt werden im Kulturbahnhof Verluste von fast einer Million Euro pro Jahr geschrieben. Ein weiteres solches Projekt in der Nachbarschaft übersteigt die finanziellen Möglichkeiten unserer Stadt. Deshalb bin ich für eine solide Planung, unter Rückführung des Bahnhofs auf das eigentliche Ziel eines Jugendkulturbahnhofs (dort lässt sich evtl. der Club integrieren) in Ergänzung durch ein Kinocenter auf dem Bahnhofsareal, das privat betrieben wird. Wie schnell dieses Projekt realisiert wird, hängt davon ab, welche Qualität die bisherigen Planungen haben. Für das Move & Groove Center ist den städtischen Gremien bis heute noch kein Konzept bekannt. Dieses sollte bereits vor Jahren – und dann immer wieder verschoben – durch den Dezernenten Kraft und Oberbürgermeister Korwisi vorgelegt werden.

Weiterlesen:

  1. Interview mit Michael Korwisi
  2. Interview mit Alexander Hetjes
  3. Interview mit Karl Heinz Krug